
In Kanada, so denken viele,
friert man wie die Tiere.
Eingehüllt in dicke Felle
Sitzt man um ne Feuerstelle.
Die Wirklichkeit ist anders sehr,
zumindest wo ich leb, am Meer.
Eine Woche gabs Schnee und Frost,
die Heizung war ein guter Trost.
Ging man kaufen in ein’ Laden,
fingen die Leute an zu fragen.
Wie geht es Ihnen? Guten Tag.
Was denkst Du übers Wetter? Sag!
Der kälteste Winter seit Menschengedenken,
ich fing auch an etwas zu kränkeln.
Doch der Schnee ist längst getaut,
die Hosen man nicht mehr versaut.
Nun ist das Wetter nicht schlimmer,
als so wie es ist hier immer.
Über Null sieben Grad,
das ist nicht sehr hart.
In Beautiful British Columbia
ist dies die nasse Zeit im Jahr.
Man gewöhnt sich dran zum hier Leben,
es gibt Regen, Regen und nochmals Regen.
3 Kommentare:
Lieber Robin,
das hast Du sehr schoen gedichtet. Nur am Schluss, bei "Man gewohnt sich dran zum hier leben, es gibt Regen, regen und nochmals Regen" holpert es ein bisschen mit dem Rythmus, aber ansonsten ganz prima. Vielleicht solltest Du Deinen jetzigen Job aufgeben??? Nicht unbedingt, um gleich Dichter zu werden, aber zum Ueben vielleicht...? Ein kleines verteufeltes Grinsen :) von MamaSuzzy
Hallo Mamasuzzy,
endlich mal wieder ein Kommentar *freu*. Ja das mit dem dichten war noch nie meine Staerke und der Rhythmus holpert merhfach und ist leider auch nicht einheitlich. Aber mir war gerade danach und alle unzulaenglichkeiten moegt ihr mir verzeihen.
Dichter werde ich wohl nicht mehr. Aber von meinem Buchprojekt traeume ich schon noch. *seufz*.
Bald gibt es hier auch den naechsten Eintrag im Blog, versprochen.
Ja, das Buchprojekt. das ist ja jetzt wieder in etwas greifbarere Naehe gerueckt, nicht wahr? Und ich warte schon fingertrommelnd auf den naechsten Eintrag!
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