Sonntag, 21. Januar 2007

Meine Arbeit 3: Zeit und Zahlen

Abgesehen von so Floskeln wie, die Zeit ist relativ, hat in Deutschland kaum jemand Erfahrung mit mehreren Zeiten. Das ging mir bisher genauso. Natürlich mußte man immer schon darauf achten, wenn man jemanden irgendwo auf der Welt angerufen hat. Aber das war immer punktuell, statisch.

Jetzt ist das plötzlich ganz anders geworden. Das merke ich bei der Arbeit ganz extrem bei den Abrechnungen. Ich schreibe jeden Tag auf was ich gemacht habe und wielange ich gearbeitet habe. Dabei kann ich mir die Zeit im Grunde genommen frei einteilen, da wir erst in ein paar Wochen ein Schichtsystem einführen wollen. Aber da es Sinn macht, daß immer eine Minimalbesetzung gewährleistet ist, habe ich eingewilligt vormittags präsent zu sein. Vormittags, das heißt vormittags nach britischer Zeit, weil dort der Auftraggeber für Herr der Ringe sitzt. Leben tu ich aber natürlich in meinem Tagesrhythmus nach Pazifischer Zeit. Meine Arbrechungen, wann ich wieviel gearbeitet habe, mache ich aber nach Ostküstenzeit, weil dort der Unternehmenssitz ist.

Das heißt, wenn ich am 22. Januar von 3:00 Uhr morgens bis 12:00 Uhr mittags britischer Zeit (GMT) präsent bin, habe ich tatsächlich von 19:00 Uhr des 21. Januar bis 4:00 Uhr des 22. Januar gearbeitet (PST=GMT-8). Abrechnen tu ich aber die Zeit von 22:00 Uhr des 21. Januar bis 7:00 Uhr des 22. Januars (EST=GMT-5).

Und um dem Ganzen die Krönung aufzusetzen, rufe ich Euch noch zu meinem Feierabend an (wir erinnern uns, es ist 4:00 PST bei mir), denn dann is es bei Euch gerade 13:00 Uhr MEZ/CET und die beste Zeit für einen kleinen Plausch.

1 Kommentar:

Anja hat gesagt…

Ich muss gestehen, dass mit der Abrechung der Stunden hab ich nicht wirklich verstanden. Aber das Gute ist, ICH muss es auch nicht verstehen, sondern Du. :o)