Donnerstag, 6. September 2007

Lilien auf der Pizza?


Das Foto ist leider nicht scharf geworden, kann man es trotdzdem erkennen?

Englisch................Französich
Pizza Pepperoni.......Pizza Pepperoni
Pizza Vegetarian......Pizza Végétarienne
Pizza Hawaiian........Pizza Hawaïenne
Pizza Supreme.........Pizza Suprême
und
Pizza Canadian........Pizza Québécoise

Ob die wohl Lilien statt Ahornblätter zur Garnierung nehmen? Wie dem auch sei, Quebec ist ganz offensichtlich nicht Kanada.

quod erat demonstrandum

Donnerstag, 2. August 2007

Gesetzeshüter

Wir waren auch im Polizeimuseum. Das war auch spannend. Man konnte Uniformen der letzten 100 Jahre sehen, Bilder der ersten Frauen im Dienst, beschlagnahmte Waffen, gezinkte Glücksspiele, Beweisstücke ungelöster Fälle, das Leichenschauhaus mit Gläsern voller Herzen und Lungen, nachgestellte Tatorte und vieles mehr. Man konnte auch selber Kriminalfälle anhand der ausgestellten Beweisstücke lösen, und man konnte am Computer Phantombilder erstellen. Ich muß ehrlich gestehen, dass ich keine Ahnung habe, wie man Phantom- bilder erstellen kann, die der Person auch nur entfernt ähnlich sehen. Selbst Bilder von Rebekka oder mir selbst, Gesichter also, die ich gut kenne, waren unmöglich zu erstellen, geschweige denn Mörder in einer dunklen Gasse 2 Sekunden bevor sie im Fluchtauto davonbrausen.

Weltraumfurze

Mittlerweile ist viel Zeit vergangen, in der wir nicht etwa gar nichts gemacht haben, sondern soviel, dass ich nicht zum Schreiben kam. Zum Beispiel waren wir im Weltraummuseum. Dort haben wir nicht nur eine Show im Planetarium besucht, wie Außerirdische aussehen könnten.






Es gab auch Computersimulationen, wie man unter bestimmten äußeren Bedingungen als Außerirdischer selbst aussehen würde.
Bei einer anderen Live-Show hat eine nette Dame erklärt, wie man weiß woraus Sterne gemacht sind und wieso man im Weltraum nicht rülpsen oder furzen kann.

Dienstag, 10. Juli 2007

Mango und Weiße Schockolade

Wir waren auch in einer Eisdiele. Aber nicht in irgendeiner. Wir sind zu einer ganz besonderen gefahren. Und das Besondere war die Auswahl. Es gibt dort 218 Sorten Eis. Von Klassikern wie Vanille, Zitrone oder Scho- kolade, über eher ungewöhnliche Varianten wie Grüner Tee, Drachenfrucht oder Moccha bis hin zu Exoten, wie Curry, Knoblauch, Reis oder Mais.

Und man kann alle Sorten probieren so viel man will!!!

Strawberry Fields forever

Gestern waren wir mit Winton und David Beeren pflücken. Wir sind dafür extra bis kurz vor die Grenze zur USA gefahren. Dort haben wir dann zwei große Schalen mit Erdbeeren geplückt, und natürlich reichlich direkt gefuttert. Es ist hier gerade das Ende der Erdbeerenzeit, deswegen waren die superreif, supersüß und superlecker. Ich liebe ja Erdbeeren. Verbinde damit nicht nur herrlichen Geschmack, sondern auch das Pflücken in Opas Garten. Ich hätte das Feld am liebsten gar nicht wieder verlassen. Es war köstlich.

Honig gab es bei einem Nachbarbauern. Und eben dort hat sich eine Konversation ereignet, die ich typisch für Kanada halte, und die ich ähnlich bereits mehrfach mit Rebekka erlebt habe.

Die Verkäuferin hat mitbekommen, dass wir eine andere Sprache sprechen und hat uns daher gefragt, ob wir von hier seien. Ich sagte, ich lebe derzeit hier aber meine Tochter sei zu Besuch. Darauf fragte sie Rebekka, woher sie denn sei, und sie antwortete „Denmark“. Als nächstes wollte die Dame von Rebekka gleich noch mehr wissen, wie es ihr denn hier gefalle und wie lange sie hier bleibe. Das fand ich doch sehr erstaunlich und ich habe mir eine ähnliche Situation in Deutschland vorgestellt. Wenn dort jemand sagen würde, dass er gerade aus Dänemark kommt, wäre wahrscheinlich die erste Frage, ob man Deutsch spricht. Und bevor man mit der richtigen Konversation beginnt, würde der andere wahrscheinlich erst ganz langsam und deutlich reden, um dem Ausländer die Chance zu geben, einen Deutschen zu verstehen. Nicht so in Kanada. Hier geht man einfach davon aus, dass ein Kind, egal welche Sprache es gerade noch mit seinem Vater gesprochen hat, und egal wo es her kommt, natürlich auch fließend Englisch spricht.

Samstag, 7. Juli 2007

Rebekka ist da !

Es ist soweit, Rebekka ist heute angekommen.
Pünktlich um 14:10 Uhr gelandet, sind wir ersteinmal eine Stunde mit dem Bus vom Flughafen zu mir gefahren und haben viel erzählt. Nachdem alle Sachen ausgepackt und verstaut waren haben wir uns schon wieder auf den Weg gemacht. Erst haben wir eine Pizza gegessen, dann sind wir einkaufen gegangen. Jetzt sind unsere Bäuche so voll wie der Kühlschrank. Danach gab es ein paar Folgen von "Friends" mit isländischem Untertitel. Jetzt liegt die gute Dame im Bett. Eigentlich wollten wir noch anfangen "Die unend- liche Ge- schichte" zu lesen, aber bevor ich noch das Buch holen konnte, war sie auch schon eingeschlafen. Nach ihrer inneren Uhr ist es jetzt 5:30 Uhr morgens, da hat sie den Schlaf auch gründlich verdient.

Montag, 2. Juli 2007

Happy Birthday Canada!

Am 1. Juli 1867 wurden die Provinzen Kanada, Neu Braunschweig und Neu Schottland durch den Britischen Nordamerika Akt zum Dominion Kanada vereinigt. Der Grund war vor allem, um einer potentiellen US-amerikanischen Invasion einen starken Bundesstaat entgegenzustellen. Später wurden dann noch von der Hudson´s Bay Company die restlichen Gebiete Kanadas dazugekauft; bis auf Britisch Kolumbien, dass dem Dominion beitrat, nachdem man versprach die Provinz an die Eisenbahn anzuschließen.



Dieser Tag vor 140 Jahren, mit dem die moderne Geschichte Kanadas begann, wird alljährlich gefeiert, bis vor kurzem als „Dominion Tag“ und seit den 1990ern als „Kanada Tag“.

Ich habe diesen Tag am Kanada Platz gefeiert. Überall sieht man rote Ahornblätter, so weit das Auge reicht, auf Wänden, T-Shirts, Gesichtern, Sonnebrillen und Kinderwagen. Man kann sich sogar seine Haare mit roten Ahorn- blättern tönen lassen. Es gibt Musik von Country bis zu chinesischem Pop. Und natürlich darf auch das andere Wahrzeichen nicht fehlen, dass wahrscheinlich fast so bekannt ist wie das Ahornblatt: Die königliche kanadische berittene Polizei oder besser bekannt als Mounties.

Natürlich gibt es auch weniger offizielle Feiern, wie landesweite Protestmärsche von Indianern oder eine Demo zur Legalisierung von Marihuana.

Zum Feuerwerk in der Bucht bin ich nicht mehr geblieben, da ich im Gegensatz zu den meisten Leuten heute arbeiten muss. Dennoch war ich im Herzen gestern ganz Kanadier.