Nachdem der Sommer nun auch in Vancouver Einzug gehalten hat und ich mittlerweile Rückenschmerzen vom täglichen Sitzen am Computer habe, habe ich mich entschlossen mir ein Fahrrad zu kaufen.Es sollte stabil sein und von guter Qualität und dazu billig. Nach zwei Tagen in über acht Sportgeschäften, habe ich dann ein passendes gefunde. Und es ist sogar eine Miele. Hat jedoch nichts mit den Waschmaschinen zu tun, sondern ist ein kanadischer Fahrradkonstrukteur.
Eigenartiger weise gibt es hier keine Fahrräder mit Schutzblech. Ich weiß nicht, wie das in Deutschland ist, aber hier sind die ausgestorben. Was gerade bei dem Wetter in Vancouver für mich unverständlich ist. Aber dafür haben die mir im Laden die Dinger zum Materialpreis angebaut.
Das einzige Problem ist jetzt noch, dass die hiesigen Autofahrer Radfahrer nicht gewöhnt sind und zudem extrem schlecht autofahren können. Ich bin mal gespannt, wann ich meinen ersten Unfall habe.
4 Kommentare:
Hoch zu Roß!
Ist ja seltsam, ich hätte immer gedacht, dass bei solche einem weiten Land gerne und viel Rad gefahren wird (mit Schutzblech).
Ich wünsche Dir viel Spaß und paß auf die irren Autofahrer auf!
Grüße aus Berlin, Denise
Der Helm steht dir ganz hervorragend, Robin! Ansonsten schliess ich mich meiner Vorrednerin an: pass bloss auf die irren Autofahrer auf, dass die sich nicht erschrecken, wenn du in deinem rattenscharfen Outfit auf sie zuschiesst...;)
Du kannst die Kanadier ja von den Vorzuegen von Schutzblechen ueberzeugen und einen Fahrradladen gruenden, wo es "European Bikes" gibt. Wie waer's, wenn Du in Bauknecht nennst. ;-)
Ja, die Weite des Landes ist vielleicht nur etwas sehr weit. Von mir bis zur Hauptstadt Ottawa oder nach Montreal ist es ungefaehr so weit wie von Berlin mitten in die Sahara oder bis nach Teheran oder kurz vor Novosibirsk. Entfernungen, die nicht wirklich zum Fahrradfahren einladen.
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