An manche Dinge muss man nur ganz fest glauben. Als ich am Freitag in Vancouver gelandet bin, empfing mich strahlender Sonnenschein. Wobei, der Flughafen liegt eigentlich in Richmond, welches unter dem Meeresspiegel liegt und wahrscheinlich daher zunächst von den Holländern besiedelt wurde. Das ist allerdings eine andere Geschichte. Also der Sonnenschein, der soll sich hier auf die Sommermonate beschränken, 90 % des Regens fallen im Herbst und im Winter.
Das ist beängstigend angesichts der Tatsache, dass in Vancouver mehr Regen fällt als in den meisten anderen Städten dieser Welt. Kim und Robin, die mich vom Flughafen abgeholt haben, gaben mir dann auch sofort zu verstehen, dass dies der letzte Sonnenschein sein würde, den ich in Vancouver zu erwarten hätte. Ich habe ihnen nicht geglaubt.
Nachdem ich dann heute eine gute Weile barfuß und kurzärmelig auf der Terrasse in der Sonne gelesen habe, sind wir nachmittags nach Stanley Park gefahren. Es ist eine Halbinsel mit dichtem Wald und vielen Tieren, die man auf der Seawall (ca. 8 km) einmal ganz umrunden kann. Robin hat mir dann auch alle Sehenswürdigkeiten vorgestellt: den königlichen Yachthafen, die kleine Meerjungfrau, die keine sein darf, die Nine-O’Clock-Kanone, eine Seerobbe.
Hier sieht man übrigens im Hintergrund noch einmal Grouse Mountain (da oben waren wir), und davor wird Schwefel auf Schiffe verladen.













