Zum Abschluss des Tages sind wir zum Grouse Mountain gefahren. Er ist ungefähr 1200 m hoch und man kann zu Fuß hochlaufen und mit der Seilbahn wieder hinunter fahren. Der Weg ist drei Kilometer lang und sehr steil, eigentlich besteht er nur aus sehr hohen Stufen. Viele Leute laufen diesen Weg als sportliche Übung hoch mit Sportschuhen und auf Zeit. Gleichzeitig ist der Park aber auch Refuge für bedrohte Tiere. So haben wir dort auch unseren ersten Bären gesehen, bezeichnenderweise am Parkplatz. Er war ganz klein, sehr putzig und pelzig und wurde sofort vom Parkpersonal mit einer lauten Hupe davon gejagt. Es war ein Schwarzbär, meint die Biologin, die das erste Mal in ihrem Leben ihr Fernglas vergessen hat. Der Aufstieg war schon sehr anstrengend, aber der Blick vom Gipfel hat sich gelohnt. Bei der Gondelabfahrt war es bereits dunkel und wir konnten die Lichter der Stadt sehen.
Freitag, 12. Oktober 2007
noch mehr Wanderwege - Grouse Mountain
Mt. Seymour
Anschließend sind wir zum Mt. Seymour gefahren, genauer gesagt bis ganz nach oben und haben dort einen der beschriebenen Wanderwege genommen. Auf dem linken Bild sieht man Mt. Baker.Es war unbeschreiblich schön, man entfernt sich wenige Minuten vom Parkplatz und schon ist man im dichtesten Wald, man hört keine Autos, keine Flugzeuge – wirklich nichts außer den Wind in den Bäumen, das Plätschern von Wasser und die Rufe der Vögel.
Die Wege sind schmal und zum Teil schwer begehbar. Es macht Spaß durch den Matsch zu laufen oder über Bäche zu balancieren und die Farben sind warm und leuchtend.
Suspension Bridge
Montag haben wir uns ein Auto geliehen, um das gute Wetter auszunutzen und nach North Vancouver zu fahren. Das Ziel: drei Province Parks an einem Tag! Zum Einstieg sind wir nach Lynn Canyon gefahren. Dort waren unglaublich viele Menschen, da Montag Feiertag war anlässlich von Thanksgiving. Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann war am Sonntag Thanksgiving, am Samstag wurde das schon gefeiert und am Montag war frei, weil die Kanadier Feiertage, die auf das Wochende fallen, vernünftigerweise nachholen. Kanadische Wanderwege
Am Sonntag schien – entgegen allen Vorhersagen – die Sonne! Wir haben trotzdem erstmal an unserem ursprünglichen Plan festgehalten und sind zur UBC gefahren um das Museum of Anthropology zu besuchen. Das Museum ist berühmt für seine Sammlung an Totempfählen, die es allerdings auch nur hier in der Gegend gibt. Totempfähle sind wie Bilderbücher: sie erzählen Geschichten. Dementsprechend schön und eindrucksvoll sind sie auch.

Die Sonne hat uns danach an den Strand gelockt.
Aus der am Wegesrand angeschlagenen Umgebungskarte ging dann auch deutlich hervor, dass man den Weg am Wasser entlang bis nach Vancouver zurück laufen kann. Mit entsprechender Zuversicht und etwas Geschick geht das tatsächlich.....allerdings habe ich dabei nasse Füße bekommen, da ich eine Welle nicht richtig eingesch
ätzt habe.
Abends waren wir beim Vancouver Filmfestival und haben „Keepers of Eden“, einen Film über den Kampf der Hoarani in Ecuador gesehen. Sehr interessant, allerdings glaube ich nicht, dass der Film einen Preis gewinnen wird.
In Vancouver muss man auf der Straße in einer Line warten, bis man ins Kino geführt wird.... seltsam, oder? Vor allem im Winter. Und es ist höllisch kompliziert, da es verschiedene Lines gibt – für Karteninhaber, für Nachrücker und im Falle des Festivals auch für Passinhaber und andere Passinhaber....
Bubble Tea
Zum Abschluss des ersten Ausflugs in die Stadt musste ich einen Bubble Tea trinken. Bubble Tea zeichnet sich dadurch aus, dass sich am Grunde eines riesigen Bechers (das Getränk ist scheinbar beliebig, aber möglichst bunt) geleeartige und geschmacklose Kugeln befinden, die man mit einem Riesenstrohhalm aufsaugen muss. Es handelt sich wohl um eine typische Vancouver-Spezialität!
Montag, 8. Oktober 2007
Die Barb & der Robin

Das ist übrigens die Barb aus Berlin. Für all diejenigen, die sich schon gefragt haben wer diese nette Frau auf den kanadischen Wanderwegen ist, weiß nun Bescheid.
Für all diejenigen, die zwar die Barb kennen, aber nicht wissen, wer dieser komische Kerl mit der Mütze ist, das bin ich, der Robin aus Vancouver.
Donnerstag, 6. September 2007
Lilien auf der Pizza?

Das Foto ist leider nicht scharf geworden, kann man es trotdzdem erkennen?
Pizza Pepperoni.......Pizza Pepperoni
Pizza Vegetarian......Pizza Végétarienne
Pizza Hawaiian........Pizza Hawaïenne
Pizza Supreme.........Pizza Suprême
und
Ob die wohl Lilien statt Ahornblätter zur Garnierung nehmen? Wie dem auch sei, Quebec ist ganz offensichtlich nicht Kanada.
quod erat demonstrandum




