Montag haben wir uns ein Auto geliehen, um das gute Wetter auszunutzen und nach North Vancouver zu fahren. Das Ziel: drei Province Parks an einem Tag! Zum Einstieg sind wir nach Lynn Canyon gefahren. Dort waren unglaublich viele Menschen, da Montag Feiertag war anlässlich von Thanksgiving. Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann war am Sonntag Thanksgiving, am Samstag wurde das schon gefeiert und am Montag war frei, weil die Kanadier Feiertage, die auf das Wochende fallen, vernünftigerweise nachholen. Freitag, 12. Oktober 2007
Suspension Bridge
Montag haben wir uns ein Auto geliehen, um das gute Wetter auszunutzen und nach North Vancouver zu fahren. Das Ziel: drei Province Parks an einem Tag! Zum Einstieg sind wir nach Lynn Canyon gefahren. Dort waren unglaublich viele Menschen, da Montag Feiertag war anlässlich von Thanksgiving. Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann war am Sonntag Thanksgiving, am Samstag wurde das schon gefeiert und am Montag war frei, weil die Kanadier Feiertage, die auf das Wochende fallen, vernünftigerweise nachholen. Kanadische Wanderwege
Am Sonntag schien – entgegen allen Vorhersagen – die Sonne! Wir haben trotzdem erstmal an unserem ursprünglichen Plan festgehalten und sind zur UBC gefahren um das Museum of Anthropology zu besuchen. Das Museum ist berühmt für seine Sammlung an Totempfählen, die es allerdings auch nur hier in der Gegend gibt. Totempfähle sind wie Bilderbücher: sie erzählen Geschichten. Dementsprechend schön und eindrucksvoll sind sie auch.

Die Sonne hat uns danach an den Strand gelockt.
Aus der am Wegesrand angeschlagenen Umgebungskarte ging dann auch deutlich hervor, dass man den Weg am Wasser entlang bis nach Vancouver zurück laufen kann. Mit entsprechender Zuversicht und etwas Geschick geht das tatsächlich.....allerdings habe ich dabei nasse Füße bekommen, da ich eine Welle nicht richtig eingesch
ätzt habe.
Abends waren wir beim Vancouver Filmfestival und haben „Keepers of Eden“, einen Film über den Kampf der Hoarani in Ecuador gesehen. Sehr interessant, allerdings glaube ich nicht, dass der Film einen Preis gewinnen wird.
In Vancouver muss man auf der Straße in einer Line warten, bis man ins Kino geführt wird.... seltsam, oder? Vor allem im Winter. Und es ist höllisch kompliziert, da es verschiedene Lines gibt – für Karteninhaber, für Nachrücker und im Falle des Festivals auch für Passinhaber und andere Passinhaber....
Bubble Tea
Zum Abschluss des ersten Ausflugs in die Stadt musste ich einen Bubble Tea trinken. Bubble Tea zeichnet sich dadurch aus, dass sich am Grunde eines riesigen Bechers (das Getränk ist scheinbar beliebig, aber möglichst bunt) geleeartige und geschmacklose Kugeln befinden, die man mit einem Riesenstrohhalm aufsaugen muss. Es handelt sich wohl um eine typische Vancouver-Spezialität!
Montag, 8. Oktober 2007
Die Barb & der Robin

Das ist übrigens die Barb aus Berlin. Für all diejenigen, die sich schon gefragt haben wer diese nette Frau auf den kanadischen Wanderwegen ist, weiß nun Bescheid.
Für all diejenigen, die zwar die Barb kennen, aber nicht wissen, wer dieser komische Kerl mit der Mütze ist, das bin ich, der Robin aus Vancouver.
Donnerstag, 6. September 2007
Lilien auf der Pizza?

Das Foto ist leider nicht scharf geworden, kann man es trotdzdem erkennen?
Pizza Pepperoni.......Pizza Pepperoni
Pizza Vegetarian......Pizza Végétarienne
Pizza Hawaiian........Pizza Hawaïenne
Pizza Supreme.........Pizza Suprême
und
Ob die wohl Lilien statt Ahornblätter zur Garnierung nehmen? Wie dem auch sei, Quebec ist ganz offensichtlich nicht Kanada.
quod erat demonstrandum
Donnerstag, 2. August 2007
Gesetzeshüter
Wir waren auch im Polizeimuseum. Das war auch spannend. Man konnte Uniformen der letzten 100 Jahre sehen, Bilder der ersten Frauen im Dienst, beschlagnahmte Waffen, gezinkte Glücksspiele, Beweisstücke ungelöster Fälle, das Leichenschauhaus mit Gläsern voller Herzen und Lungen, nachgestellte Tatorte und vieles mehr. Man konnte auch selber Kriminalfälle anhand der ausgestellten Beweisstücke lösen, und man konnte am Computer Phantombilder erstellen.
Ich muß ehrlich gestehen, dass ich keine Ahnung habe, wie man Phantom- bilder erstellen kann, die der Person auch nur entfernt ähnlich sehen. Selbst Bilder von Rebekka oder mir selbst, Gesichter also, die ich gut kenne, waren unmöglich zu erstellen, geschweige denn Mörder in einer dunklen Gasse 2 Sekunden bevor sie im Fluchtauto davonbrausen. Weltraumfurze
Mittlerweile ist viel Zeit vergangen, in der wir nicht etwa gar nichts gemacht haben, sondern soviel, dass ich nicht zum Schreiben kam. Zum Beispiel waren wir im Weltraummuseum. Dort haben wir nicht nur eine Show im Planetarium besucht, wie Außerirdische aussehen könnten.
Es gab auch Computersimulationen, wie man unter bestimmten äußeren Bedingungen als Außerirdischer selbst aussehen würde. Bei einer anderen Live-Show hat eine nette Dame erklärt, wie man weiß woraus Sterne gemacht sind und wieso man im Weltraum nicht rülpsen oder furzen kann.

